#84 Gutschein

#84 Gutschein

4 Kommentare auf “#84 Gutschein

  1. lieber wotan,
    ich versuche gerade, mir vorzustellen, welche verschlüsselungen ich finden könnte für verfängliches auf meinen einkaufszetteln – aber ich befürchte, bis ich im laden bin, habe ich die verschlüsselungen vergessen/verwechselt/uminterpretiert und was dann?? dann kauf ich wohlmöglich den blödsinn und wenn ich daheim in, muss ich sehen, was ich daraus machen und rumms! habe ich ein neues leben vor mir, schminke mich, gebe geld für blödsinn aus und begehe wohlmöglich einen seitensprung..und dann…??
    ja – daran hast du nicht gedacht….!

  2. Liebe Renate Gruber,

    du hast deinen eigenen Einkaufszettel entdeckt? Das ist ja unglaublich, fast so was wie ein Wunder! Nur gut, dass du damals nicht so lustige Sachen brauchtest wie Renates Protagonistin (#45): „Duschdings und Schwäme“. Und nebenbei eine Handschrift hast, wie Kais Einkaufszettelschreiber (#47); das kann dann ein bisschen peinlich sein, wenn einen so was einholt. Aber, liebe Renate, du hast seinerzeit deinen Zettel nicht ordentlich entsorgt – ihn nach Gebrauch gedankenlos im Einkaufskorb liegen gelassen oder achtlos auf den Boden geworfen!?
    Heute habe ich in dem Buch „Deutsch kommt gut“ einen Einkaufszettel gefunden. Markiert ist das Wort „Nasensalz“. Ich will zwar einsehen, dass man so was gebrauchen kann – aber ich kann nicht begreifen, dass man solche Dinge aufschreibt und später nicht auf seinen Einkaufszettel achtgibt: man muss doch auf seine Mitbürger Rücksicht nehmen! Ich möchte jedenfalls keinen Zettel finden der mir Auskunft darüber gibt, dass jemanden etwa seine Ohrstäbchen ausgegangen sind. Da entstehen doch sofort unangenehme Bilder im Kopf! Und wer auf seine Dokumentationen nicht achtgeben kann, sollte seinen Bedarf verschlüsseln oder diskret umschreiben. Also statt Schuppenshampoo, besser Duschdings einkaufen gehen…

    In diesem Sinn verbleibe ich mit lieben Grüßen

    Wotan

    Anmerkung zu Renates Feststellung (#45) ihr Zettelschreiber sei weiblich (OB!)
    Bisweilen werden Männer von ihren Partnerinnen überredet, ihnen auch solche Produkte mitzubringen. Weil man so was dann gerne vergisst -oder verdrängt-, empfiehlt sich unbedingt die handschriftliche Notiz. Und da sich hier eine Verschlüsselung als kompliziert erweist und das Kind spätestens am Laufband der Kasse in den Brunnen gefallen ist, hat der Mann sicherlich andere Ängste als den Verlust seines Einkaufszettels. Insofern hätte ich auch (im Gegensatz zu den Ohrstäbchen) kein Problem damit, einen Einkaufszettel für OB‘s zu finden.

    • Hallo Wotan,

      es war kein Wunder, daß ich meinen eigenen Einkaufszettel gefunden habe. Ich kenne Maritta Weber schon lange und habe ihr meinen erledigten Einkaufszettel überlassen, da ich die Dinger sonst ordentlich in einem Papierkorb entsorge. Mich hat nur die Neugierde gepackt, was Maritta mit alten Einkaufszetteln so anstellt.
      Kunst ist u.a. dazu da, um Denkanstöße zu geben. Ich schaue jetzt alle paar Wochen auf diese Seite, um zu sehen, was in der Zwischenzeit Neues dazugekommen ist.
      Wenn jemand ein Buch ausleiht und einen Einkaufszettel findet, wird er damit ins Internet gelockt und will dann vielleicht auch mehr über die Künstlerin erfahren.
      So wie ich es gut fand, daß mit solchen Büchern wie „Sakrileg“ jemand angeregt wird, auch mal in ein Museum zu gehen und sich die Bilder von da Vinci anzusehen.
      Laß uns also weiter von Künstlern inspirieren, neue Welten kennenzulernen …

      Viele Grüße
      Renate

  3. Ha – ich habe meinen eigenen Einkaufszettel entdeckt ! Es ist schon eigentümlich, den als Bestandteil eines Kunstwerkes wiederzufinden. Wenn man einmal angefangen hat, sich die Zettel anzusehen, kann man gar nicht wieder aufhören. Das regt einfach die Fantasie an und ich fange an, die anderen Kunden im Supermarkt aufmerksamer wahrzunehmen.
    Solche Kleinigkeiten wie ein Einkaufszettel sind manchmal wichtig, um im Trubel des Tages an die wichtigen Dinge, wie ein gemeinsames Frühstück „Brötchen für Rainer“ erinnert zu werden.
    Oder es erinnert mich bei „Blätzchen“ daran, daß ich sicherheitshalber eine Rechnung kontrolliert hatte, nur weil die Verkäuferin „Kühlschrank lings zu öffnen“ geschrieben hat. Warum soll sie neben Rechtschreib- nicht auch eine Rechenschwäche haben.

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