#05 Apfelbrei

#05 Apfelbrei

4 Kommentare auf “#05 Apfelbrei

  1. Die Interpunktion ist auch sehr interessant,
    besonders da wo sie nicht ist, ist
    „Rollen Spülie Es“ vielleicht ein Satz?
    Ist es vielleicht der kryptische Hilfeschrei einer seit vielen Jahren gefangen gehaltenen Seele?
    Der Zettel liefert wirklich viele Möglichkeiten xD

  2. Worin unterscheiden sich Apfelbrei und Apfelmus?
    Ist es der Härtegrad, wie bei ‚Brot, weich‘?
    Und was ist ‚Es‘? Oder ist das nur die Abkürzung für Essig bzw.. der Anfang? Wurde die Liste beim Schreiben unterbrochen durch den Postboten, der klingelt, den Hund der gerade wieder was anschleppt, das nicht auf seiner Liste der erlaubten Dinge steht, das Pfeifen des Wasserkessels, ein Telefonat? Oder gab es gar noch eine zweite Störung, kurz vor ‚Apfelmus‘. Da war der Energiepegel schon abgefallen, die Schrift ist nicht mehr so energisch und man/frau wusste nur noch, dass Apfelbrei/mus ganz wichtig ist – was sonst sollte es heute zu den Kartoffelpuffern geben.

    • hm…lasst uns raten, wer man/frau sein könnte:
      onkell lud, der, gerade 88 geworden ist, mit seinem dackel butz, der seiner nachbarin lydia gern mal komplimente über ihre fitness macht? oder
      anna, 78, die mit ihrem zehn jahre älteren dementen gatten in der kleinen 2-zimmerwohnung gegenüber wohnt. die immer so laut redet, weil der gatte auch noch schwerhörig ist und die sich kaum noch raus traut, weil sie ihren wilhelm nicht allein lassen kann. oder
      ist es der brummige alki aus der kleinen souterrain-wohnung, wo es immer so eigenartig riecht-vielleicht baucht der den essig und das spüli, um endlich mal zu putzen. oder
      …………

      • es ist weder onkel lud noch der brummige alki aus dem keller – es ist eindeutig anna, die mit ihrem wilhelm zwar ihr päckchen zu tragen hat, aber alles noch tadellos auf die reihe kriegt, den haushalt, einkaufen und kochen und das auch noch nach der letzten herz-op und dieser elenden arthritis. mit lydia hat sie gerade ein schwätzchen gehalten, die frau kann einfach so gut zuhören, was man von wilhelm auch früher nicht unbedingt behaupten konnte. und die kinder, mein gott, die melden sich auch nur alle jubeljahre mal. da ist man schon froh, so eine nette nachbarin zu haben. und fesch ist sie auch noch, die lydia. nun ja, alles zu seiner zeit, anna war schließlich früher auch ein hingucker. was für chancen sie doch gehabt hatte … essig und öl brauche ich noch ….

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